Wir, mein Sohn Robin und ich wohnen in einem kleinen Kotten mit großem Grundstück in Westerkappeln-Velpe, 10 Minuten entfernt vom Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück, welches jedem Autofahrer sehr gut bekannt sein dürfte, weil er dort bestimmt schon einmal im Stau gestanden hat. Daher unser Zwingername vom Lotter Kreuz.
Seit 30 Jahren mit dem Hundevirus infiziert, bildete ich am Anfang meine beiden Schäferhunde zu Fährten- und Schutzhunden aus, bis ich im Jahr 1981 Mitglied im Pinscher-Schnauzer-Klub Ortsgruppe Osnabrück u. U. wurde und dort das erste Mal den Turnierhundesport mit meinen Hunden testete. Von da an waren meine Hunde und ich sportlich ausgelastet. Auch mein Sohn Robin wurde schon im Kinderwagen auf den Hundeplatz geschoben. Das erste Mal mit drei Jahren startete er mit unserer damaligen roten Settermixhündin Sally im Hindernislaufturnier.
Ich verbrachte meine Freizeit auf dem Hundeplatz mit unserem Deutschen Schäferhund Zero.
Im Jahr 1997 zog Riesenschnauzer Eyk bei uns ein. Als Sally mit neun Jahren eingeschläfert werden musste, weil sie im Wald Gift gefressen hatte und Zero kurz darauf an Nierenversagen starb, trauerte unser Eyk so stark, dass wir uns entschieden wieder einen zweiten Hund zu kaufen. Als Welpe kam die Schäferhündin Shary zu uns.
Als Jugendbeauftragte unserer Ortsgruppe organisierte ich unser Landesgruppenzeltlager, auf dem Robin sich mehrere Male eine Deutsche Pinscherhündin auslieh, um mit ihr im Jugendhandling zu starten. Die Beiden waren ein tolles Team und von diesem Zeitpunkt stand für uns fest, dass unser dritter Hund ein Deutscher Pinscher wird.
Im August 2002 holten wir Udita vom Cronsbach aus dem Zwinger von Egon Großekathöfer zu uns nach Hause. Sie wuchs zu einer wunderschönen Pinscherdame heran, die uns auf Ausstellungen und im Hundesport nur Freude bereitete.
ImFrühjahr 2004 sollte unsere Udita, genannt Judy das erste Mal Welpen bekommen.